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02. Juli 2012
Erfolgreich bei der Salmonellenbekämpfung

Das Geschäft mit Geflügelfleisch macht dem Lebensmitteleinzelhandel derzeit viel Freude. Nach Erhebungen der GfK setzte der LEH im ersten Quartal 2012 rund 416 Millionen Euro mit weißem Fleisch um. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum ist das ein Plus von 5,6 Prozent. Frisches Geflügelfleisch ist an den Bedienungstheken und im SB-Regal besonders gefragt. Die Erlössteigerung betrug hier 5,2 Prozent auf einen Wert von knapp 310 Millionen Euro. Der wertmäßige Marktanteil von frischem Hähnchenfleisch liegt bei 41,1 Prozent. Auch in den Niederlanden zeigt die Umsatzkurve nach oben. In den ersten drei Monaten des Jahres hat der Handel Geflügelfleisch im Wert von 142 Millionen Euro an die Verbraucher gebracht – eine Steigerung von zwei Prozent.
Die deutschen Konsumenten kauften im genannten Zeitraum rund 88.000 Tonnen Geflügelfleisch. Dabei hat Frischware mit einem Volumen von knapp 60.000 Tonnen die Nase weit vorn. Frisches Hähnchenfleisch kommt im ersten Quartal 2012 auf einen mengenmäßigen Marktanteil von etwas mehr als 41 Prozent.                 


 
02. Juli 2012
Deutliche Erlössteigerungen im Frischgeflügelsegment

Das Geschäft mit Geflügelfleisch macht dem Lebensmitteleinzelhandel derzeit viel Freude. Nach Erhebungen der GfK setzte der LEH im ersten Quartal 2012 rund 416 Millionen Euro mit weißem Fleisch um. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum ist das ein Plus von 5,6 Prozent. Frisches Geflügelfleisch ist an den Bedienungstheken und im SB-Regal besonders gefragt. Die Erlössteigerung betrug hier 5,2 Prozent auf einen Wert von knapp 310 Millionen Euro. Der wertmäßige Marktanteil von frischem Hähnchenfleisch liegt bei 41,1 Prozent. Auch in den Niederlanden zeigt die Umsatzkurve nach oben. In den ersten drei Monaten des Jahres hat der Handel Geflügelfleisch im Wert von 142 Millionen Euro an die Verbraucher gebracht – eine Steigerung von zwei Prozent.
Die deutschen Konsumenten kauften im genannten Zeitraum rund 88.000 Tonnen Geflügelfleisch. Dabei hat Frischware mit einem Volumen von knapp 60.000 Tonnen die Nase weit vorn. Frisches Hähnchenfleisch kommt im ersten Quartal 2012 auf einen mengenmäßigen Marktanteil von etwas mehr als 41 Prozent.                 




 
27. März 2012
Minimierung des Antibiotikaeinsatzes

Die niederländische Geflügelwirtschaft arbeitet mit Hochdruck an der weiteren Reduzierung des Antibiotikaeinsatzes in der Masthähnchenhaltung. Im Mittelpunkt der Aktivitäten steht die sogenannte Lenkungsgruppe Geflügelsektor und Volksgesundheit. Vertreter des Niederländischen Ministeriums für Wirtschaft, Landwirtschaft und Innovation, des Gesundheitsministeriums und des Geflügelsektors sowie Wissenschaftler haben einen dreistufigen Plan erarbeitet, mit dem die gesteckten Ziele erreicht werden sollen. Bereits im kommenden Jahr will die Branche den Gebrauch solcher Mittel im Vergleich zu 2009 um 50 Prozent verringert haben.

Um dies zu erreichen, hat der Geflügelsektor eine Reihe von weitreichenden Maßnahmen ergriffen. So registrieren Geflügelhalter und ihre Veterinäre, deren Zusammenarbeit entsprechend langfristig angelegt ist, den Einsatz von Antibiotika. Die Daten werden an eine zentrale Datenbank übermittelt. Mittlerweile liegen diese Informationen von fast allen niederländischen Masthähnchenbeständen vor. Außerdem haben Experten ein Benchmarking entwickelt, mit dem sich Unterschiede bei der Verwendung dieser Mittel beispielsweise zwischen Betrieben oder Regionen ermitteln lassen. Später sollen dann in der zweiten Stufe des Aktionsplans bestimmte Antibiotika für die Behandlung von Masthähnchenbeständen ausgeschlossen, in einem weiteren Schritt die antibiotikafreie Produktion umgesetzt werden.

Im letzten Schritt schließlich will sich der Sektor eingehend mit dem Thema ESBL beschäftigen. ESBL steht für Extended-spectrum Beta-Lactamase und bezeichnet Enzyme, die bestimmte Antibiotika verändern und damit unwirksam machen. Die Lenkungsgruppe hat hierfür einen speziellen Arbeitskreis gegründet, der im Januar erstmals tagte.        

 
27. März 2012
Geflügelfleisch im vierten Quartal 2011 besonders gefragt

Die deutschen Verbraucher haben im letzten Quartal 2011 deutlich mehr Geflügelfleisch konsumiert als in den drei Monaten zuvor. Nach Erhebungen der GfK betrug das Absatzplus auf ein Volumen von 112.600 Tonnen mehr als 30 Prozent. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr knapp 380.000 Tonnen Geflügelfleisch abgesetzt. Gefragt war im vierten Quartal 2011 vor allem Frischware. Für dieses Segment ermittelten die Nürnberger Marktforscher im genannten Zeitraum eine Mengensteigerung von 61.500 auf 75.200 Tonnen. Frisches Hähnchenfleisch steht bei den Verbrauchern nach wie vor ganz oben auf der Einkaufsliste. Laut GfK wurden allein in den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres rund 38.000 Tonnen des weißen Fleisches verkauft. Der mengenmäßige Marktanteil von frischem Hähnchenfleisch stieg damit gegenüber dem vierten Quartal 2010 um 0,8 Prozentpunkte auf einen Wert von 33,7 Prozent. Nach oben zeigt im Geflügelfleischgeschäft auch die Umsatzkurve. Nach Angaben der Marktforscher betrug der Erlös des Lebensmitteleinzelhandels 2011 mit weißem Fleisch mehr als 1,8 Milliarden Euro– gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 2,4 Prozent.            


 
01. Februar 2012
Minimierung des Antibiotikaeinsatzes hat oberste Priorität

 

Die Verringerung des Einsatzes von Antibiotika steht in der niederländischen Veredlungswirtschaft ganz oben auf der Agenda. Bereits 2008 unterzeichneten Branchenvertreter der Fleisch- und Milcherzeuger ein sogenanntes Convenant zum Gebrauch von Antibiotika in der Tierhaltung. Ausgewiesenes Ziel dieses Engagements ist es, die Tierhalter zu einem noch bewussteren Einsatz solcher Mittel zu veranlassen und damit den Einsatz weiter zu senken. Bis 2011 sollte eine Reduktion des Antibiotikaeinsatzes von 20 Prozent im Vergleich zu 2009 erreicht werden. Bis 2013 ist sogar eine Verringerung von 50 Prozent anvisiert. Der niederländische Masthähnchensektor hat das Teilziel für 2011 mithilfe umfangreicher Maßnahmen bereits ein Jahr früher erreicht. Das Prinzip der Branche heißt: Den Einsatz von Antibiotika auf ein Minimum reduzieren. Ist der Gebrauch dieser Mittel unerlässlich, werden nur Präparate verwendet, die keine Resistenzen beim Menschen fördern.

Die Veterinäre nehmen im Rahmen dieser Aktivitäten eine Schlüsselfunktion ein. Deshalb sind die Tierärzte seit Anfang 2011 voll in das nationale Qualitätssicherungs-System IKB-KIP integriert. Sie sind verpflichtet, alle Medikamente, die sie für einen Masthähnchenbestand verschreiben bzw. verabreichen, in eine zentrale Datenbank einzugeben. So erhält der Sektor ein umfassendes Bild über den Antibiotikaeinsatz in der Praxis. Im Zuge der Datenauswertung wird unter anderem ermittelt, in welchen Betrieben eine Verringerung des Gebrauchs erforderlich ist. Nach eingehender Ursachenforschung ergreifen diese Masthähnchenhalter mit fachlicher Unterstützung entsprechende Maßnahmen zur Reduktion des Einsatzes von Antibiotika.