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23. März 2016
NEPLUVI stellt Jahreszahlen 2015 vor

Houten/Essen – Der Verband der Niederländischen Geflügelschlachtereien und Geflügelverarbeitungsbetriebe (NEPLUVI) präsentierte jüngst die Produktionszahlen 2015 für den Geflügelfleischsektor. Dabei ist ein Anstieg der gesamten niederländischen Erzeugung um sieben Prozent im Vergleich zu 2014 zu verzeichnen. Der Anteil von Hähnchenfleisch am Gesamtvolumen Geflügelfleisch von 1.057.000 Tonnen beträgt 1.009.000 Tonnen.

Die neuesten Zahlen machte NEPLUVI jüngst auf Basis von Daten seiner Mitgliedsunternehmen bekannt. Die NEPLUVI-Mitglieder sind unter anderem verantwortlich für 99 Prozent der Geflügelschlachtungen und für mehr als 85 Prozent der Produktion in Zerlegebetrieben.

Weiteres Wachstum erwartet

Der Anstieg der gesamten Produktion um sieben Prozent im letzten Jahr sei bemerkenswert hoch, bewertet der Vorsitzende von NEPLUVI, Gert-Jan Oplaat, die Daten. Dies sei hauptsächlich auf einen wachsenden Exportmarkt zurückzuführen. Weltweit würde immer mehr Hähnchen konsumiert – und dies aus gutem Grund. „Hähnchenfleisch ist ein wertvoller, aber auch bezahlbarer Lieferant von Eiweiß. Es ist einfach und vor allem sehr vielseitig zuzubereiten“, so Gert-Jan Oplaat. Neben den genannten Vorteilen des Produkts selbst fänden aber auch immer neue Vermarktungskonzepte zahlreiche Abnehmer. Der Verbraucher könne aus einem breiten Sortiment verschiedenster Angebotsformen wählen, von Bio über konventionell bis hin zu weiteren Zwischensegmenten.

Die steigende Nachfrage nach niederländischem Geflügelfleisch zeige zudem, dass der Sektor ein geschätzter Handelspartner für die qualitativ hochwertigen Fleischerzeugnisse sei. „Die Wachstumsentwicklung von 2015 wird sich auch in diesem Jahr weiter fortsetzen und daher arbeiten wir zurzeit daran, die Schlachtkapazitäten entsprechend auszubauen.“

 
29. Oktober 2015
Innovationsagenda für den NL-Geflügelfleischsektor

NEPLUVI stellt Zukunftsvision für die Branche vor 

Houten/Essen – Der Verband der Niederländischen Geflügelschlachtereien und Geflügelverarbeitungsbetriebe (NEPLUVI) präsentierte jüngst seine Innovationsagenda 2015–2020 für den Sektor. Mit dieser Initiative reagiert NEPLUVI auf das wachsende Interesse der Konsumenten an der Herstellung unserer Lebensmittel: So ist es das Ziel der geplanten Kommunikationsaktivitäten, transparent über Innovationen und Entwicklungen im Sektor zu informieren, die Einfluss auf beispielsweise Lebensmittelsicherheit, Tierwohlsein, Volksgesundheit und Umwelt haben.

Die niederländische Geflügelwirtschaft ist seit jeher Vorreiter auf Gebieten, die Voraussetzung für eine moderne und nachhaltig agierende Branche sind. Immer auf der Suche nach Optimierungspotenzialen arbeitet sie daran, den Sektor in Verantwortung für Mensch, Tier und Umwelt zukunftsfähig zu gestalten. Beispiele sind der reduzierte Antibiotikaeinsatz oder die erfolgreiche Salmonellenbekämpfung. Das betrifft aber auch die Entwicklung und Etablierung neuer, langsam wachsender, Hähnchenrassen. Damit reagiert die Branche entsprechend auf veränderte Verbraucherwünsche. Auch aktuelle Ernährungstrends werden angemessen bedient, was sich im breiten Angebot von frischen bis hin zu unzähligen Convenience-Produkten aller Art passend spiegelt.

Im Fokus der erneuernden Imagekampagne stehen vor allem drei wichtige Bereiche, an denen die Branche mit Hochdruck arbeitet und in denen in den nächsten Jahren wesentliche Entwicklungen und Innovationen erwartet werden: „Het Robuuste Kuiken“ („Das robuste Küken“), „In en Om de Stal“ („Im und um den Stall herum“) und „Veelzijdigheid“ (Vielseitigkeit). Hiermit sind der niederländische Geflügelfleischsektor und seine engagierten Unternehmer auf allen Stufen der Kette kontinuierlich beschäftigt. Die hier erreichten Fortschritte und Ergebnisse sind die Schwerpunktthemen, über die zukünftig breit aufgeklärt und informiert wird. So soll durch mehr Berichterstattung und Transparenz langfristig eine entsprechend höhere Akzeptanz für den Sektor erzielt werden.

Kernthemen der Aufklärung

Eines der Ziele im Sektor ist es, ein widerstandsfähiges und starkes Küken zu erzeugen, das aus einer intensiven Zusammenarbeit von Zuchtbetrieben, Brütereien und Zulieferbetrieben resultiert. Weiter geht es um die Implementierung von technologischen, energiesparenden Systemen und Stallkonzepten oder Untersuchungen dazu, die sich positiv auf Lebensmittelsicherheit, Tierwohlsein, die lokale Umgebung und die Umwelt auswirken. Zudem sollen alle Initiativen gefördert werden, die eine größere Vielseitigkeit des Hähnchenangebotes möglich machen und den veränderten gesellschaftlichen Anforderungen gerecht werden.

Diese Aktivitäten sollen der Inhalt der geplanten Kommunikationsoffensive sein. Denn: „Aufgrund der großen Erneuerungskraft unserer Unternehmen im Geflügelsektor gibt es ständig neue Entwicklungen“, so Gert-Jan Oplaat, Vorsitzender NEPLUVI, zur Innovationsagenda 2015–2020. „Und darüber möchten wir informieren. Die Branche reagiert auf die Wünsche des Konsumenten und des Lebensmitteleinzelhandels. Es geht zum Beispiel um Entscheidungen zur Unternehmensniederlassung oder Anforderungen an Tierwohlsein, Lebensmittelsicherheit, Betriebswirtschaft und Nachhaltigkeit. Gemeinsam haben wir nun mit unserer Innovationsagenda einen Schritt getan, um auch kommunikativ besser auf die Erwartungen an die Geflügelwirtschaft reagieren zu können und somit gleichzeitig unsere Reputation nach außen verbessern zu können.“

Auf der neuen Website für den niederländischen Geflügelfleischsektor www.kipinnederland.nl spiegeln sich die Aktivitäten und Anstrengungen der Branche, Zahlen, Daten und Fakten sowie Neuigkeiten wider. Der neue Imagefilm vermittelt einen guten Eindruck von dem, was der Branche und ihren Vertretern wichtig ist und wie sie arbeiten. Er ist auch mit deutschem Untertitel online: https://vimeo.com/141632501.

 

 
24. Juni 2015
NEPLUVI engagiert sich für mehr Tierwohlsein

Initiative zur Optimierung der Abläufe beim Fangen und Verladen gegründet

Houten/Essen – Der Verband der Niederländischen Geflügelschlachtereien und Geflügelverarbeitungsbetriebe (NEPLUVI) ist aktives Mitglied der neuen Initiative zur Optimierung der Abläufe beim Fangen und Verladen von Geflügel („AG Fangen und Laden“). Solche und ähnliche Dienstleistungen werden von den Geflügel-Service-Betrieben (Pluimvee Service Bedrijven, PSB) ausgeführt. IKB-Kip-anerkannte (Integrierte Kettenüberwachung/IKB-Hähnchen) Geflügelbetriebe dürfen nur PSB-Betriebe mit IKB-Zertifizierung engagieren. Diese müssen sich bei der Ausübung ihrer Arbeit nach den entsprechenden Vorgaben des nationalen niederländischen Qualitätssicherungs-Systems IKB richten. Die IKB-Regelungen sollen nun angesichts ihrer Relevanz für das Tierwohlsein während des Fang- und Verladeprozesses geprüft und entsprechend angepasst werden.

Die neue „AG Fangen und Laden“ setzt sich neben den Experten von NEPLUVI aus Vertretern der gesamten Produktionskette im Geflügelsektor rund um diesen Fang- und Verladevorgang zusammen. Sie wird ihre Vorschläge zur Anpassung der IKB-Kriterien der Organisation AVINED zur Genehmigung vorlegen. AVINED ist als Stiftung für übergreifende Aufgaben im Geflügel- und Eiersektor der Geflügelwirtschaft des Landes zuständig und verwaltet zudem die IKB-Regelungen und IKB-Datenbanken (IKB-KIP, IKB-PSB, Registrierung und Identifikation).

Verschärfung der IKB-Regelungen für Geflügel-Service-Betriebe in Sicht

Die niederländische Geflügelwirtschaft hat sich hervorragende Produktqualität auf ihre Fahnen geschrieben. Die gesamte Kette des Sektors und auch die Zuliefer-Industrie sowie Dienstleister im Sektor arbeiten daher nach strengen IKB-Vorgaben. Das gilt auch für die Geflügel-Service-Betriebe, die im Auftrag der Geflügel haltenden Betriebe eine Reihe von Dienstleistungen übernehmen und IKB-zertifiziert sein müssen. Sie werden von unabhängigen Kontrollinstanzen überprüft.

Mastbetriebe engagieren die PSB-Betriebe zum Beispiel für die Reinigung und Desinfektion der Stallanlagen sowie die Ungezieferbekämpfung in den Ställen. Eine weitere wichtige Aktivität – und nun auf dem Prüfstand – ist auch das Fangen und Verladen der Tiere für den Transport zum Schlachthof. Die „AG Fangen und Laden“ hat sich zur Aufgabe gemacht zu prüfen, wie eine Veränderung der IKB-Regelungen oder -Kontrollen das Tierwohlsein bei diesem Prozess verbessern kann. „NEPLUVI findet es sehr wichtig, dass sorgfältig mit den Tieren umgegangen wird. Daher spielen wir eine aktive Rolle in der neu eingerichteten Arbeitsgruppe“, so Gert-Jan Oplaat, Vorsitzender NEPLUVI. „Wir sind beispielsweise der Meinung, dass Mitarbeiter der PSB-Betriebe, die das Fangen und Verladen der Tiere übernehmen, ein entsprechendes Training bekommen sollten.“

 

 
11. März 2015
NEPLUVI plant neue Kommunikationsstrategie

Houten/Essen – Der Verband der Niederländischen Geflügelschlachtereien und Geflügelverarbeitungsbetriebe (NEPLUVI) setzt zukünftig auf intensive Kommunikation: Mit einer neuen Imagekampagne in den Niederlanden will die Organisation dem Sektor zu mehr Akzeptanz für seine Anstrengungen in Sachen Nachhaltigkeit verhelfen. Dabei sollen vor allem Meinungsbildner und Stakeholder in Politik und Gesellschaft angesprochen werden.

Die neue Imagekampagne der niederländischen Geflügelwirtschaft soll dafür sorgen, dass die zahlreichen Aktivitäten der Branche in Sachen Nachhaltigkeit angemessen wahrgenommen werden. So arbeitet die niederländische Geflügelwirtschaft tagtäglich an der Optimierung der Produktionsprozesse, um Nachhaltigkeitsaspekte innovativ und fortschrittlich auszufüllen. Seit Jahren steckt der Sektor kontinuierlich sehr viel Energie in die Verbesserung der Verhältnisse – beispielsweise beim Tierwohl und der Tiergesundheit, aber auch hinsichtlich der für Umwelt und Menschen relevanten Aspekte. Häufig gehen neue Vorschriften oder Regelungen dabei auf eine Eigeninitiative der Branche zurück oder über gesetzliche Vorgaben hinaus. Nicht selten ist die niederländische Geflügelwirtschaft Vorreiter, wenn es um eine Produktion in Verantwortung für Mensch, Tier und Umwelt geht.

Akzeptanz schaffen

Die Imagekampagne in den Niederlanden soll für mehr Anerkennung vor allem bei denjenigen sorgen, deren Meinung gesellschaftliches und politisches Gewicht hat. Dazu wird anschaulich kommuniziert werden, wofür der Geflügelsektor unseres Nachbarlandes steht. So soll eine neue Plattform für eine Branche geschaffen werden, die ständig damit beschäftigt ist, gute Produktqualität zu einem angemessenen Preis zu erzeugen.

Der neue Vorsitzende von NEPLUVI, Gert-Jan Oplaat, verspricht sich viel von der anstehenden Kommunikationsoffensive. „Es muss deutlich werden, dass eine nachhaltige Arbeitsweise in Abstimmung mit den fachlichen und wirtschaftlichen Parametern geschehen muss.“ Es gelte daher, ein adäquates und fachgerechtes Bild der Situation im Sektor und aller für eine nachhaltige Erzeugung wichtiger Rahmendaten zu vermitteln. So könne sich die niederländische Geflügelwirtschaft im aktuellen Spannungsfeld zwischen dem sehr wichtigen Streben nach einer nachhaltigen Produktion in Verantwortung für Mensch, Tier und Umwelt und dem notwendigen Streben nach Profit als Voraussetzung einer funktionierenden Agrarwirtschaft schließlich erfolgreich positionieren.

„Wir erwarten auf diese Weise indirekt auch den Konsumenten zu erreichen. Indem wir über die Medien mit Themenkomplexen wie ‚Nachhaltigkeit und verantwortungsvolle Produktion bei gleichzeitiger Wirtschaftlichkeit’ kritisch aufklären, können wir zusätzlich eine für eine nachhaltige Erzeugung nötige Wertschöpfung betreiben. „Unsere Kampagne berücksichtigt dabei auch die emotionale Differenz beim Bürger, der einerseits ethische Ansprüche verwirklichen möchte, der aber auch gleichzeitig Konsument ist, der preisgünstig einkaufen will“, so der Vorsitzende von NEPLUVI.

Kommunikationsaktivitäten Deutschland

Im Rahmen der kontinuierlichen Kommunikationsaktivitäten in Deutschland wird gezeigt werden, wie sich die politische und gesellschaftliche Diskussion sowie die Reputation des Sektors in unserem Nachbarland in Folge der neuen Kampagnenaktivitäten entwickelt. Daneben wird die Pressestelle der niederländischen Geflügelwirtschaft in Essen darüber berichten, wie sich NEPLUVI gemeinsam mit seinen Mitgliedern für die Zukunft aufstellt. NEPLUVI vertritt als starke Organisation der Branche seit 1977 die Interessen der Geflügel verarbeitenden Industrie auf nationaler und internationaler Ebene. In ihr haben sich die Mehrzahl der niederländischen Geflügelschlachtereien, Zerlegebetriebe sowie auch Unternehmen, die mit Geflügelfleisch oder Lebendgeflügel handeln, zusammengeschlossen.

 
05. August 2014
Erfolg bei Antibiotika-Reduktion in der niederländischen |Geflügelwirtschaft

Nepluvi setzt auf Kommunikation mit der Öffentlichkeit

Houten/Essen – Der Antibiotika-Gebrauch in der niederländischen Geflügelwirtschaft ist seit 2009 um mehr als 50 Prozent zurückgegangen. Eine wichtige Erfolgsmeldung für den Verband der Niederländischen Geflügelschlachtereien und  Geflügelverarbeitungsbetriebe, NEPLUVI. Dieser hat sich zum Ziel gesetzt, aktiv über die Entwicklungen im niederländischen Geflügelsektor zu kommunizieren.

 

NEPLUVI verspricht sich von der Neuorganisation des Sektors, die aktuell in Arbeit ist, weitere positive Ergebnisse. „Der niederländische Sektor hat sich in den letzten Jahren auf vielen Gebieten enorm entwickelt“, so Ir. Jan Odink, Vorsitzender NEPLUVI. „Das betrifft das ganze Spektrum von der Förderung des Tierwohlseins und der Lebensmittelsicherheit bis zum Umweltschutz. Der Einsatz von Antibiotika war bereits zum Herbst 2013 mehr als halbiert – das ist gut, aber kein Grund, bereits zufrieden zu sein. Wir arbeiten unablässig an einer weiteren Einschränkung.“ Der Erfolg ist auch auf die effiziente Unterstützung der Betriebe durch Fachleute bei der Umsetzung notwendiger Maßnahmen zurückzuführen.

 

Imagestärkung durch Transparenz

Im Zuge der nationalen und internationalen Absatzförderungsaktivitäten hat sich NEPLUVI die Kommunikation mit der Öffentlichkeit über aktuelle Entwicklungen zur Aufgabe gemacht: „Es ist in den letzten Jahren noch nicht ausreichend gelungen, die Konsumenten überzeugend über die Fortschritte und Errungenschaften der Branche zu informieren“, stellt Odink fest. „Daher steht der Verbraucher dem Sektor sehr kritisch gegenüber. Negative und suggestive Aktivitäten verschiedener NGO’s fördern dies zusätzlich. Unser Ziel ist es, dieses Bild durch Transparenz und Klarheit über das, was wir tun, umzukehren.“ So wird NEPLUVI zukünftig aktiv kommunizieren und über Neuigkeiten und Erfolge im Geflügelfleischsektor berichten.

 

Hähnchen bleibt Trendprodukt

Die Zahl der Vegetarier in Deutschland wächst kontinuierlich und immer mehr Verbraucher schränken als sogenannte Flexitarier ihren Fleischkonsum bewusst ein. Trotzdem erwartet NEPLUVI eine weitere Nachfragesteigerung bei Hähnchen. „Wir lassen uns von solchen Entwicklungen nicht irritieren. Der Sektor hat wieder einmal ein Rekordvolumen von Geflügelfleisch umgesetzt: Hieraus schließen wir, dass die Beliebtheit von Hähnchen insgesamt zunimmt. Es gibt sehr viele gute Gründe, Hähnchen zu essen und sich bewusst für Hähnchen zu entscheiden“, stellt Odink fest. Ein Beispiel dafür sei die gute CO2-Bilanz, auch im Vergleich zu anderen Fleischarten. Denn Hähnchenfleisch überträfe in dieser Beziehung sogar einige eiweißbasierte Fleischersatzprodukte.

 

Pionier beim Tierwohl

In Sachen Nachhaltigkeit ist die niederländische Geflügelwirtschaft gut aufgestellt und setzt als Pionier in verschiedenen Bereichen immer wieder Benchmarks. So sind die grundlegenden Vorschriften des niederländischen Nachhaltigkeitsprogramms für Tierwohlsein sehr strikt. Über die europäische Gesetzgebung hinaus ist zudem mit der niederländischen Regierung abgestimmt, dass die Geflügelhalter anzeigen müssen, wieviele Hähnchen an einer Erkrankung der Fußballen leiden. Ab einer bestimmten Grenze müssen betroffene Betriebe die Besatzdichte senken. Diese Maßnahme gilt vor allem für die niederländischen Unternehmen, die systemisch keine guten Werte haben.

 

Gemeinsame Konzepte mit Deutschland

Für NEPLUVI hat das Deutschland-Geschäft einen hohen Stellenwert. Gemeinsam mit den Partnern hierzulande entwickelt der niederländische Sektor kontinuierlich neue Konzepte. Dazu gehören beispielsweise die nun bereits etablierten Angebotsformen wie das „Scharrel-Hähnchen“ oder viele Zwischen-Segmente, wie die langsam wachsenden Rassen. Jan Odink befürwortet eine enge Zusammenarbeit beider Länder. „Die Niederlande und Deutschland haben viele gemeinsame Interessen in Europa, daher sollten wir auch in Brüssel unsere Positionen gemeinsam vertreten. Da wir eine freie Marktwirtschaft haben, sollten wir in ganz Europa strenge Anforderungen gewährleisten. Daher begrüßen wir sehr, dass sich Frau Merkel kürzlich klar gegen die Einfuhr des sogenanten ‚Chlor-Hähnchens’ aus den USA aussprach“, so Odink.