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25. Februar 2013

Bei den Tagungen der Arbeitsgruppe „Antibiotikagebrauch in der Geflügelhaltung“ der niederländischen Wirtschaftsgruppe für Geflügel und Eier (PPE) stand das Thema Trinkwasseruntersuchungen bereits einige Male auf der Tagesordnung. Die Experten sind der Ansicht, dass die Wasserqualität in den Geflügel haltenden Betrieben weiter verbessert werden kann und schlagen deshalb jetzt vor, neue Vorschriften in das Qualitätssicherungs-System IKB-KIP zu übernehmen. So soll die Probennahme für Trinkwasseruntersuchungen in Zukunft von den betreuenden Tierärzten und nicht mehr von den Landwirten selbst durchgeführt werden. Außerdem plädieren die Experten für entsprechende bakteriologische Analysen je Geflügelstall. Bislang sind Trinkwasseruntersuchungen lediglich für jeden Betrieb vorgeschrieben. Die Proben sollen in Zukunft auch auf Hefe- und Schimmelpilze untersucht werden. Darüber hinaus schlägt die Arbeitsgruppe vor, eine chemische Trinkwasseranalyse für alle Betriebe im Regelwerk zu verankern. Bislang sind nur Betriebe mit eigenem Brunnen hierzu verpflichtet.

 
25. Februar 2013

Die deutschen Verbraucher haben im vierten Quartal 2012 reichlich Geflügelfleisch in ihre Einkaufswagen gelegt. Nach Erhebungen des Marktforschungsunternehmens GfK stieg der Absatz gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um drei Prozent auf knapp 116.000 Tonnen. Auch im Frischgeflügel-Segment zeigt die Absatzkurve nach oben. Im genannten Zeitraum verkaufte der Handel rund 76.000 Tonnen Frischware – im Quartalsvergleich ein Plus von 1,4 Prozent. Frisches Hähnchenfleisch ist bei den deutschen Konsumenten nach wie vor erste Wahl. Sie kauften im letzten Quartal des vergangenen Jahres knapp 39.000 Tonnen Schenkel, Brust und Co. und damit 1,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Insgesamt wurden 2012 372.000 Tonnen Geflügelfleisch abgesetzt, davon allein 259.000 Tonnen Frischware. Die 2012 im Geflügelfleisch-Geschäft getätigten Umsätze stimmen den Lebensmitteleinzelhandel mehr als zufrieden. Laut GfK stiegen die Erlöse um 2,5 Prozent auf mehr als 1,8 Milliarden Euro. Im Frischgeflügel-Segment verzeichnete der Handel ebenfalls ein Plus von 2,5 Prozent auf einen Wert von 1,4 Milliarden Euro. Mit frischem Hähnchenfleisch wurden vergangenes Jahr rund 740 Millionen Euro umgesetzt – ein Zuwachs von 3,4 Prozent. Auch in den Niederlanden zeigt die Umsatzkurve im Geflügelfleisch-Geschäft nach oben. Im vergangenen Jahr gaben die holländischen Verbraucher 225 Millionen Euro für weißes Fleisch aus. Damit wurde ein Rekordwert erreicht.

 
01. Februar 2013

Der niederländische Lebensmitteleinzelhandel hat sich für die kommenden Jahre viel vorgenommen. Ab dem Jahr 2020, so ein Beschluss des Branchenverbands, soll an den Theken der Einzelhändler nur noch Fleisch aus nachhaltiger Erzeugung erhältlich sein. Der niederländische Geflügelsektor unterstützt dieses Vorhaben und hat hierzu eigens das Projekt „Das Hähnchen von morgen“ aus der Taufe gehoben. In intensiven Gesprächen diskutieren Branchenvertreter derzeit mit den Entscheidungsträgern des Handels, welche Anforderungen nachhaltig erzeugtes Geflügelfleisch in Zukunft konkret erfüllen muss. In einem wichtigen Punkt sind sich alle Beteiligten einig: Die zu setzenden Nachhaltigkeitsstandards müssen weit über die Aspekte Tierwohlsein und Tiergesundheit hinausgehen. Eine besondere Herausforderung ist es in diesem Zusammenhang, die verschiedenen Nachhaltigkeitskriterien miteinander in Einklang zu bringen, um am Ende optimale Standards zu etablieren. Im Februar sollen die Ergebnisse der derzeit laufenden Beratungen veröffentlicht werden.   

 
01. Februar 2013

Die holländischen Haushalte haben im vergangenen Jahr ungeachtet der wirtschaftlichen Situation einen Rekordbetrag für Fleisch und Fleischprodukte ausgegeben. Nach Erhebungen der niederländischen Wirtschaftsgruppe für Geflügel und Eier (PPE), kauften die Verbraucher 2012 Waren im Wert von mehr als 2,4 Milliarden Euro. Das sind 40 Millionen Euro mehr als ein Jahr zuvor. Diese Entwicklung ist nicht nur auf höhere Verkaufspreise zurückzuführen. Vielmehr wurde weniger Fleisch im Rahmen von Sonderangebots-Aktionen verkauft. Außerdem stieg die Nachfrage nach teureren Produkten aus nachhaltiger Erzeugung. Mit 225 Millionen Euro erreichten auch die Haushaltsausgaben für Geflügelfleisch im vergangenen Jahr einen Spitzenwert.

Die Produktionskurve zeigte ebenfalls nach oben. Laut PPE wurden 2012 in den Niederlanden knapp 900.000 Tonnen Geflügelfleisch erzeugt. Im Jahr zuvor waren es 850.000 Tonnen. Die Hähnchenfleischproduktion stieg von 809.000 Tonnen auf 844.000 Tonnen. Im Auslandsgeschäft sind die Niederlande nach wie vor sehr stark aufgestellt. Ein Großteil der im Land erzeugten Ware wird exportiert. Deutschland ist dabei mit Abstand der bedeutendste Abnehmer von holländischem Geflügelfleisch.  

 
21. Dezember 2012

Tierfreundliche Mast
Die niederländischen Landwirte Elly und Bert de Kort mästen ihre Hähnchen seit
fünf Jahren erfolgreich nach dem Volwaard-Konzept.

Neue Herausforderung
An den Theken der holländischen Supermärkte soll ab dem Jahr 2020 nur noch
nachhaltig erzeugtes Fleisch erhältlich sein.

 

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