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25. September 2013

Die aktuellen Ergebnisse des Salmonellen-Monitorings vom ersten Quartal 2013 sind wiederum erfreulich. Nach Angaben der Wirtschaftsgruppe für Geflügel und Eier (PPE) kommen die für die menschliche Gesundheit als ungefährlich eingestuften Salmonellentypen bei nur noch rund vier Prozent aller untersuchten Endprodukte vor. Im Quartal davor waren es noch knapp fünf Prozent gewesen. Dabei handelt es sich vor allem um die unkritischen Salmonellen. Im Jahr 2007 wurden übrigens noch knapp zehn Prozent dieses für den Menschen ungefährlichen Typs nachgewiesen. Zur Feststellung der Daten nahmen die Kontrolleure über 7.000 Brusthautproben für ihre Untersuchung. Die Probennahmen gab es bei allen Vorstufen und Hähnchenbetrieben sowie in allen Schlachtunternehmen und bei 38 Zerlegebetrieben.Im Rahmen des Aktionsplans „Salmonellen und Campylobacter“ werden zudem regelmäßig in allen Hähnchenmastbetrieben Kotproben genommen und analysiert. Auch hier sind die Verunreinigungsraten rückläufig. Um eine effektive Salmonellenbekämpfung sicherzustellen, hatte der Sektor in der Vergangenheit eine Verlinkung der Datenbanken mit den Befunden aus dem  Futtermittel- und Mastbereich umgesetzt.

 

Die kritischen Erreger Salmonella typhimurium und Salmonella enteritidis kommen weiterhin im Prinzip nicht vor. Die Resultate belegen die Effektivität des Aktionsplans, den der Sektor seit 1996 verfolgt. Das Programm geht dabei weit über die regulären EU-Vorschriften hinaus und avancierte in vielen Bereichen sogar zum Vorbild für die EU-Normgebung.

 

 
25. September 2013

Die Halbjahresbilanz im Geflügelfleischgeschäft fällt ausgesprochen positiv aus. Der Handel verzeichnet eine deutliche Absatzsteigerung. Nach Erhebungen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) stieg der deutsche Geflügelfleischabsatz im ersten Halbjahr 2013 um mehr als sechs Prozent auf rund 213.000 Tonnen. Frisches Hähnchenfleisch ist in diesem Segment ganz klar die Nummer eins. Die GfK verzeichnet hier ein Absatzplus von neun Prozent auf rund 97.000 Tonnen. Erfreulich sieht es auch bei unseren niederländischen Nachbarn aus: Sie konsumierten mit einer leichten Zunahme insgesamt 51.000 Tonnen Geflügelfleisch, davon 48.700 Tonnen Hähnchenfleisch. Dabei sind dort vor allem Hähnchenschnitzel gefragt und zwar mit einer Steigerung von 26 Prozent auf fast 3.000 Tonnen.

Was die Verantwortlichen im deutschen Lebensmitteleinzelhandel besonders freuen dürfte: Der Umsatz im Geflügelfleischgeschäft stieg stärker an als der Absatz. Im ersten Halbjahr wurde insgesamt Ware im Wert von knapp 1,1 Milliarden Euro verkauft – ein Zuwachs von beachtlichen zehn Prozent. In der Kategorie frisches Hähnchenfleisch fällt das Erlöswachstum noch deutlicher aus. Die Marktforscher ermitteln ein Plus von 14,5 Prozent auf 493 Millionen Euro.

 
02. September 2013

Die neuesten Zahlen des Antibiotika-Berichts der Wirtschaftsgruppe Geflügel und Eier (PPE) weisen erneut Erfolge in der Minimierung des Antibiotika-Gebrauchs in der Hähnchenmast auf: So sank die Verwendung solcher Mittel nach vorläufigen Ergebnissen im ersten Halbjahr 2013 gegenüber 2009 um 42 Prozent. Damit kommt der Sektor dem von der niederländischen Regierung gesetzten Ziel, gegen Ende des Jahres 50 Prozent zu erreichen, mit großen Schritten näher.

Um die Entwicklung weiter voranzutreiben, erhalten die Betriebe fachliche Unterstützung bei der Verminderung des Antibiotika-Einsatzes. So bekommen sie Empfehlungen, welche Maßnahmen zu weniger Bedarf führen. Für Mastbetriebe ist jetzt eine Kategorisierung nach Verwendungs-Situation erfolgt. Für jedes Unternehmen, das oberhalb der Zielwerte arbeitet, gilt, innerhalb kurzer Zeit bestimmte Maßnahmen umzusetzen. So müssen Betriebe mit einem zu hohen Verwendungsniveau innerhalb eines Jahres auf ein niedrigeres Niveau kommen.

 

 
02. September 2013

Die Wirtschaftsgruppe für Geflügel und Eier stellte jetzt Daten vor, die deutlich machen, wieviel die niederländische Geflügelwirtschaft in den letzten 20 Jahren für die Umwelt geleistet hat. Umwelt- und ressourcenschonende Produktion, aber auch Tierwohlsein, haben in dieser Zeit eine immer größere Bedeutung innerhalb der Wertschöpfungskette erlangt.

So ist beispielsweise der Einsatz fossiler Energie im Sektor seit den 90er Jahren bis 2010 um 60 Prozent zurückgegangen. Der Stickstoff- und Phosphatausstoß haben seitdem um 38 und 42 Prozent  abgenommen. Die Flächennutzung ist um zehn Prozent rückläufig. Die Zahlen belegen auch, dass die Umweltrelevanz des Geflügelfleischsektors in den Niederlanden im Vergleich deutlich niedriger als in Deutschland und Frankreich ist. Dies sind Ergebnisse einer Studie, die der Sektor in Auftrag gegeben hat und die neben der Bestandsaufnahme auch zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten und Optimierungspotentiale in diesem Bereich aufzeigen soll. Die Untersuchung betrifft alle Stufen von der Tierhaltung bis zum Endprodukt, nicht jedoch den Futtermittelbereich.