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28. September 2012

Die niederländische Fleischbranche hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. Bis zum Jahr 2015 soll in der Erzeugung nur noch Soja aus 100 Prozent nachhaltigem Anbau zum Einsatz kommen. Alle Beteiligten der Produktions-, Verarbeitungs- und Vermarktungskette, von der Futtermittelindustrie über die Erzeuger- und Schlachtstufe bis zur Lebensmittelindustrie und dem Lebensmitteleinzelhandel, haben sich dem Projekt „Übergang verantwortungsvoll produziertes Soja“ angeschlossen. Auch der holländische Geflügelfleischsektor, vertreten durch die Wirtschaftsgruppe Geflügel und Eier (PPE), ist mit im Boot. Die Initiative möchte in den kommenden drei Jahren zwei wesentliche Dinge auf den Weg bringen. So sollen die Rohstofflieferanten eine zusätzliche Vergütung erhalten, wenn sie Soja nachhaltig anbauen. Hierbei sind die Richtlinien des Round Table of Responsible Soy (RTRS) einzuhalten. Die entstehenden Kosten tragen alle Beteiligten des Projekts. Außerdem werden die Projektpartner weitreichende Qualitätskriterien für verantwortungsvoll erzeugtes Soja definieren und festlegen. Bereits in diesem Jahr sollen in den Niederlanden 500.000 Tonnen Soja aus nachhaltigem Anbau an Nutztiere verfüttert werden. 2013 sind eine Million Tonnen anvisiert und ein Jahr später lautet die Zielmarke 1,5 Millionen Tonnen. Die Initiative wird übrigens vom niederländischen Verband für Landwirtschaft und Gartenbau (LTO) sowie verschiedenen NGO´s, wie der Stiftung Natur und Umwelt, unterstützt. 

 
28. September 2012

Der holländische Lebensmitteleinzelhandel hat eine bedeutende Weichenstellung vorgenommen. Ab 2020 wollen die Unternehmen an ihren Bedienungstheken und Selbstbedienungsregalen nur noch Fleisch aus nachhaltiger Erzeugung verkaufen. Dies hat der Branchenverband in diesem Sommer beschlossen. Eine weitere Verbesserung des Tierwohlseins, da ist man sich einig, ist dabei nur ein Aspekt von vielen. Die Entscheidungsträger der gesamten Erzeugungs- und Vermarktungskette loten derzeit in intensiven Gesprächen aus, welche weitergehenden Anforderungen nachhaltig erzeugtes Fleisch von Rindern, Schweinen und Geflügel erfüllen muss. Ein wichtiger Punkt ist in diesem Zusammenhang die Verringerung der Treibhausgasemissionen in allen Stufen der Produktionskette. Auch die Optimierung des Energieverbrauchs steht weit oben auf der Agenda. Die Branche will darüber hinaus im Dialog mit den ausländischen Handelspartnern herausfinden, welchen Stellenwert das Thema Nachhaltigkeit in den verschiedenen Märkten hat. Ein unerlässlicher Schritt, denn etwa 70 Prozent des in den Niederlanden erzeugten Geflügelfleisches wird exportiert.      

 
24. September 2012

Qualität für die Mast
Die Brüterei Probroed & Sloot erzeugt an drei Standorten jährlich rund 200 Millionen
Küken.

Reger Informationsaustausch
Die niederländische Futtermittelindustrie und die Geflügelwirtschaft des Landes tauschen Informationen aus den Salmonellendatenbanken aus.