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25. Oktober 2011

Die niederländische Geflügelwirtschaft arbeitet mit Hochdruck an innovativen Stallsystemen, die den natürlichen Verhaltensweisen der Tiere gerecht werden und gleichzeitig die Produktivität steigern. Ein Paradebeispiel hierfür ist das sogenannte „Quality Time“-Konzept für die Masthähnchen-Elterntierstufe. Dieses Stallsystem wurde bereits im Rahmen der „Innovationsagenda 2008-2015“ ausgezeichnet. „Ausgewiesenes Ziel dieses Konzepts ist es, die Befruchtungsrate in der Elterntierstufe zu erhöhen“, sagt Rick van Emous von der Universität Wageningen, Livestock Research, der das Projekt wissenschaftlich betreut. In dem Ende 2008 auf dem Betrieb von Gerrit und Elvira van den Berg in der niederländischen Ortschaft Ane errichteten Stall werden Hennen und Hähne morgens mit Hilfe einer automatischen Absperrung voneinander getrennt. Nachmittags wird diese wieder aufgehoben und die Tiere können sich, entsprechend ihren natürlichen Verhaltenweisen, paaren. „Quality Time“ bringt in der Tat bessere Ergebnisse, wie die Auswertungen der ersten beiden Legeperioden mit rund 16.000 Elterntieren zeigt. Der Prozentsatz erfolgreicher Paarungen war um rund 20 Prozent höher als in konventionellen Systemen. „Dies ist vor allem auf einen größeren Anteil freiwilliger Paarungen zurückzuführen“, erklärt van Emous. Das im „Quality Time“-Stall erreichte bessere Paarungsverhalten spiegelt sich auch in höheren Befruchtungsraten wider.

Niederländischer Geflügelsektor stellt die Weichen für Nulltoleranz-Kriterien

Im Dezember dieses Jahres sollen die neuen EU-Lebensmittelsicherheitskriterien in Kraft treten. Nach den sogenannten Nulltoleranz-Regelungen darf dann nur noch frisches Geflügelfleisch in rohem, unverarbeitetem Zustand in den Handel gebracht werden, das frei ist von Salmonellen der Typen enteritidis und typhimurium. Das bedeutet: Entsprechend verunreinigtes Geflügelfleisch kann ausschließlich in gegartem Zustand in den Verkehr gebracht werden. Um eine optimale Umsetzung der neuen Vorschriften zu gewährleisten, plant der niederländische Geflügelsektor entsprechende unabhängige Probennahmen in den Erzeugerbetrieben, deren Ergebnisse dann an die Schlachtbetriebe zu übermitteln sind. Außerdem will die Branche einen kollektiven Fonds einrichten, aus dem die Betriebe einen finanziellen Ausgleich erhalten sollen, deren Masthähnchen-Schlachtkörper mit Salmonellen der Typen enteritidis und typhimurium verunreinigt sind.    

 
14. Oktober 2011

Mehr Transparenz im Veterinärwesen
Das Zertifizierungsunternehmen ISACert kontrolliert im Rahmen des Qualitätssicherungs-Systems IKB-KIP auch die Arbeit der Tierärzte.

Scharrel-Komzept für Deutschland

Die Plukon Food Group führt auf der Ernährungsmesse Anuga ein neues Produkt aus
tierfreundlicher Haltung ein.