14. Juli 2010

Mehrwert trifft den Zeitgeist

Auch die Zerlegestufe ist fest in das nationale Qualitätssicherungs-System Integrierte
Kettenüberwachung (IKB-KIP) integriert. Das niederländische Unternehmen Interchicken beispielsweise verarbeitet wöchentlich meh als 500 Tonnen Hähnchenfleisch gemäß den strengen Aufl agen von IKB-KIP.

Convenience gehört die Zukunft

Die Verantwortlichen der Gecombineerde Pluimvee Slachterijen machen sich um die Zukunft keine Sorgen. Sie erwarten weiter steigende Konsumzahlen und versprechen sich viel vom Geschäft mit Convenience-Produkten.

 
28. Juni 2010

Die für die menschliche Gesundheit kritischen Erreger Salmonella typhimurium  und enteritidis sind für die niederländische Geflügelwirtschaft kein Thema mehr. Beim letzten regulären Salmonellen-Monitoring im vierten Quartal 2009 wurden diese Typen in Masthähnchenbetrieben und auf Endprodukten kaum mehr nachgewiesen. Die Kontrollen von Endprodukten ergaben Werte von 0,2 bzw. 0,1 Prozent. Damit ist der niederländische Sektor Vorreiter in diesem Bereich. Die positiven Ergebnisse werden auch durch Maßnahmen wie die Einstellung eines Salmonellen-Experten bei der PPE unterstützt. Der Fachmann hat seit Anfang des Jahres rund 40 Mastbetriebe tatkräftig bei der Zoonosen-Bekämpfung unterstützt. Jetzt geht der Sektor im zweiten Halbjahr 2010 verstärkt daran, die als nicht gefährlich eingestuften Typen wie zum Beispiel Salmonella java zu bekämpfen. Auch hier können Betriebe bei allen Fragen professionelle Beratung durch die Wirtschaftsgruppe in Anspruch nehmen.

 

 

 
28. Juni 2010

Die niederländische Geflügelwirtschaft hat sich zum Ziel gesetzt, den Gebrauch von Antibiotika in der Masthähnchenhaltung bis zum Jahr 2011 um 20 Prozent im Vergleich zu 2009 zu senken und die Tierhalter somit zu einem noch bewussteren Einsatz solcher Mittel zu veranlassen. Hierfür wurde von der zuständigen Wirtschaftsgruppe für Geflügel und Eier (PPE) ein Stufenplan erarbeitet, im Zuge dessen die Betriebe in der Anfangsmast eine Reihe von zusätzlichen Maßnahmen zu ergreifen haben. Außerdem wurden neue Vorschriften im nationalen Qualitätssicherungs-System IKB-KIP verankert, die weit über die Regelungen von Good Veterinarian Practice (GVP) hinausgehen. So müssen die betreuenden Tierärzte und die Mäster den Einsatz von Antibiotika umfassend dokumentieren und hierüber einen entsprechenden Bericht anfertigen. Alle Informationen werden in einer zentralen Datenbank gespeichert. Entsprechende Auswertungen dieser Dokumentationen geben unter anderem Aufschluss darüber, welche Anwendungen in der Praxis zum Tragen kommen und welche Betriebe noch weitergehende fachliche Unterstützung benötigen. Alle Masthähnchenbetriebe müssen zudem einen Betriebsbehandlungsplan befolgen, aus dem hervorgeht, ob eine Antibiotikabehandlung überhaupt erforderlich ist.      

 
07. Mai 2010

Tierwohlsein ist in den Niederlanden ein Thema mit hohem Stellenwert. So haben sich das niederländische Landwirtschaftsministerium und der Geflügelsektor des Landes kürzlich an einen Tisch gesetzt und Maßnahmen zur weiteren Verbesserung des Tierwohlseins in der Masthähnchenhaltung auf den Weg gebracht. Grundlage hierfür sind die im Juli 2010 in Kraft tretenden neuen EU-Vorschriften. Gefordert wird dann eine maximale Besatzdichte von 39 Kilogramm/qm. Für Betriebe mit geringen Ausfallraten kann dieser Wert auf 42 Kilogramm/qm erhöht werden.

In den Niederlanden soll die höhere Besatzdichte aber nicht nur für Masthähnchenhalter mit geringen Ausfallraten gelten, sondern auch für die Betriebe, in denen Fersendermatitis nur in geringem Maße auftritt. Die Wirtschaftsgruppe für Geflügel und Eier berät derzeit unter anderem darüber, welcher Grenzwert hierfür festzulegen ist. Außerdem gibt es konkrete Überlegungen, ab Mitte 2012 anstelle des Kriteriums Fersendermatitis das Vorkommen von Fußsohlen-Entzündungen als Parameter für die Erlaubnis einer höheren Besatzdichte heranzuziehen.

 
07. Mai 2010

Die niederländische Geflügelwirtschaft hat bei der Salmonellenbekämpfung erneut Erfolge zu vermelden. So ist das Salmonellenvorkommen auf Endprodukten deutlich rückläufig. Im Rahmen des von der Wirtschaftsgruppe für Geflügel und Eier (PPE) durchgeführten Aktionsplans Salmonellen und Campylobacter wurden im vierten Quartal 2009 in 16 Schlachtunternehmen und 39 Zerlegebetrieben umfassende reguläre Monitorings durchgeführt. Dabei nahmen und analysierten PPE-anerkannte Labore mehr als 6.000 Brustfell-Proben von Geflügelschlachtkörpern. Bei lediglich 4,9 Prozent der untersuchten Proben wurden Salmonellen-Kontaminationen festgestellt. Im dritten Quartal 2009 waren es noch sechs Prozent und im Vergleichszeitraum des Vorjahres 5,4 Prozent.

Die für den Menschen kritischen Erreger Salmonella typhimurium und enteritidis wurden kaum nachgewiesen. Hier lagen die Werte bei 0,2 bzw. 0,1 Prozent. Auch bei den als nicht kritisch eingestuften Salmonellen-Typen ist das Vorkommen rückläufig. Die niederländische Geflügelwirtschaft nimmt bei der Salmonellenbekämpfung in Europa ohne Frage eine Vorreiterrolle ein. So übertreffen die Betriebe des Landes z. B. die Auflagen der Europäischen Union zur Reduzierung des Salmonellenvorkommens in der Hähnchenmast. 

 

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