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28. Juni 2010

Die für die menschliche Gesundheit kritischen Erreger Salmonella typhimurium  und enteritidis sind für die niederländische Geflügelwirtschaft kein Thema mehr. Beim letzten regulären Salmonellen-Monitoring im vierten Quartal 2009 wurden diese Typen in Masthähnchenbetrieben und auf Endprodukten kaum mehr nachgewiesen. Die Kontrollen von Endprodukten ergaben Werte von 0,2 bzw. 0,1 Prozent. Damit ist der niederländische Sektor Vorreiter in diesem Bereich. Die positiven Ergebnisse werden auch durch Maßnahmen wie die Einstellung eines Salmonellen-Experten bei der PPE unterstützt. Der Fachmann hat seit Anfang des Jahres rund 40 Mastbetriebe tatkräftig bei der Zoonosen-Bekämpfung unterstützt. Jetzt geht der Sektor im zweiten Halbjahr 2010 verstärkt daran, die als nicht gefährlich eingestuften Typen wie zum Beispiel Salmonella java zu bekämpfen. Auch hier können Betriebe bei allen Fragen professionelle Beratung durch die Wirtschaftsgruppe in Anspruch nehmen.

 

 

 
28. Juni 2010

Die niederländische Geflügelwirtschaft hat sich zum Ziel gesetzt, den Gebrauch von Antibiotika in der Masthähnchenhaltung bis zum Jahr 2011 um 20 Prozent im Vergleich zu 2009 zu senken und die Tierhalter somit zu einem noch bewussteren Einsatz solcher Mittel zu veranlassen. Hierfür wurde von der zuständigen Wirtschaftsgruppe für Geflügel und Eier (PPE) ein Stufenplan erarbeitet, im Zuge dessen die Betriebe in der Anfangsmast eine Reihe von zusätzlichen Maßnahmen zu ergreifen haben. Außerdem wurden neue Vorschriften im nationalen Qualitätssicherungs-System IKB-KIP verankert, die weit über die Regelungen von Good Veterinarian Practice (GVP) hinausgehen. So müssen die betreuenden Tierärzte und die Mäster den Einsatz von Antibiotika umfassend dokumentieren und hierüber einen entsprechenden Bericht anfertigen. Alle Informationen werden in einer zentralen Datenbank gespeichert. Entsprechende Auswertungen dieser Dokumentationen geben unter anderem Aufschluss darüber, welche Anwendungen in der Praxis zum Tragen kommen und welche Betriebe noch weitergehende fachliche Unterstützung benötigen. Alle Masthähnchenbetriebe müssen zudem einen Betriebsbehandlungsplan befolgen, aus dem hervorgeht, ob eine Antibiotikabehandlung überhaupt erforderlich ist.