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07. Juni 2009

Die niederländischen Hähnchenmäster übertreffen bereits heute die Auflagen der Europäischen Union zur Reduzierung des Salmonellenvorkommens in Masthähnchenbeständen. Auch in den Schlacht- und Verarbeitungsbetrieben des Landes sind Salmonellen-Kontaminationen deutlich rückläufig. Das belegen aktuelle Ergebnisse des von der Wirtschaftsgruppe für Geflügel und Eier durchgeführten Salmonellen-Monitorings. So konnte der für den Menschen kritische Erreger Salmonella typhimurium in beiden Stufen nicht nachgewiesen werden. Im vierten Quartal 2008 wurden im Rahmen von Geflügelschlachtkörper-Untersuchungen in Schlachtbetrieben bei 5,4 Prozent aller Proben Salmonellen festgestellt. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es acht Prozent. Dabei handelte es sich vor allem um Serotypen, von denen keine Gefahr für die menschliche Gesundheit ausgeht. In Verarbeitungsbetrieben lag der Wert bei 4,1 Prozent und ist damit auf dem niedrigsten Niveau seit Beginn des Salmonellen-Monitorings. 

 
07. Juni 2009

Das dynamische Wachstum im Hähnchenfleischmarkt hält auch in diesem Jahr an. Nach Erhebungen der GfK wurden in den ersten drei Monaten rund 66.600 Tonnen Hähnchenfleisch abgesetzt – ein Plus von 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Gefragt ist bei den deutschen Verbrauchern vor allem Frischware. In diesem Segment stieg der Absatz um 7,4 Prozent auf rund 63.000 Tonnen. Auch in den Niederlanden ist Hähnchenfleisch ausgesprochen beliebt. Nach Informationen der zuständigen Wirtschaftsgruppe kauften die niederländischen Verbraucher im ersten Quartal dieses Jahres 6,6 Prozent mehr Hähnchenfleisch. Eine überdurchschnittliche Nachfragesteigerung von mehr als 15 Prozent verzeichneten die Marktforscher bei ganzen Tieren. Immer mehr niederländische Verbraucher legen Bio-Ware in ihre Einkaufswagen. Der Absatz stieg 2008 um 34 Prozent und erreicht damit das Niveau von Bio-Schweinefleisch.